Über mich

Ich bin Yanick

Ich komme aus Oberdiessbach bei Bleiken, bin gelernter Zimmermann und arbeite am liebsten mit Holz, das schon einmal irgendwo verbaut war.

Altholzrausch ist kein Betrieb mit Team und Showroom, sondern eine Werkstatt, ein Feierabend und ziemlich viel Holz.

Yanick Graf in seiner Werkstatt in Oberdiessbach

Vom Lehrling zum Zimmermann

[Lehrbetrieb und Lehrjahre] habe ich meine Ausbildung zum Zimmermann gemacht. Seither [aktuelle Tätigkeit oder Arbeitgeber].

Auf dem Bau lernt man, wie ein Dachstuhl trägt und wie ein Balken sich verhält, wenn er alt wird. Genau dieses Wissen brauche ich heute, wenn ich in einem verwitterten Stück Holz erkennen will, ob daraus noch ein Tisch werden kann.

Warum ausgerechnet altes Holz

Neues Holz ist berechenbar. Man weiss, wie es aussieht, wie es reagiert, was es kostet. Altholz ist das Gegenteil: Jedes Brett hat Nagellöcher, Risse, dunkle Stellen und eine Oberfläche, die kein Werkzeug so hinbekommt.

Genau das ist der Reiz. Ich muss mich beim Bauen nach dem Holz richten und nicht umgekehrt. Ein Tisch wird manchmal drei Zentimeter kürzer, weil eine Stelle im Brett zu schön ist, um sie wegzuschneiden.

Ein Balken, der hundert Jahre einen Stall getragen hat, hat mehr Charakter als jedes neue Brett.

Wie Altholzrausch entstanden ist

Angefangen hat es mit [erstes Projekt, für wen und in welchem Jahr].

Danach kamen Anfragen von Bekannten, dann von deren Bekannten. Irgendwann stand mehr Holz in der Werkstatt als Platz da war, und der Name Altholzrausch war schnell gefunden.

Heute entsteht neben dem Beruf jedes Stück von Hand: aussuchen, zuschneiden, bürsten, ölen, zusammenbauen. Ohne Serie, ohne Zwischenhandel.

Nachhaltigkeit ist hier kein Schlagwort

Altholz weiterzuverwenden ist die einfachste Form von Nachhaltigkeit: Das Material existiert bereits. Es muss nicht wachsen, nicht transportiert und nicht neu produziert werden.

Aus der Region

Das Holz stammt aus Ställen, Scheunen und Häusern aus dem Berner Oberland. Kurze Wege statt Container.

Nichts wird weggeworfen

Aus Resten grösserer Arbeiten entstehen Dekorationen und kleine Geschenke.

Gebaut, um zu bleiben

Ein Stück, das schon hundert Jahre alt ist, soll nicht nach zehn Jahren ersetzt werden.

Blick auf die Region Oberdiessbach im Berner Oberland

Verwurzelt in Oberdiessbach

Ich bin hier aufgewachsen und arbeite hier. Das Holz, das ich verwende, kommt meistens aus der Umgebung, und oft weiss ich sogar, aus welchem Gebäude.

Wenn du in der Nähe wohnst, schauen wir uns dein Projekt am liebsten direkt an: bei dir zuhause oder in der Werkstatt. [ob Werkstattbesuche möglich sind]

Lust, gemeinsam etwas zu bauen?